Dienstag, 06. Januar 2009, 11:06:10 Uhr, NZZ Online
![]()
(Agenturmeldung)
PARIS/LONDON (AWP International) - Tiefrote Kurstafeln in New York und Tokio haben die europäischen Börsen am Donnerstag deutlich unter Druck gesetzt. In den ersten Handelsminuten fiel der EuroSTOXX 50 um 2,75 Prozent auf 2.232,28 Punkte. Der Londoner FTSE 100 verlor 2,14 Prozent auf 3.920,04 Punkte, und der französische CAC-40-Index verzeichnete Verluste von 2,56 Prozent auf 3.008,85 Zähler. An der Wall Street war der Dow-Jones-Index am Mittwoch um 5,07 Prozent auf...
PARIS/LONDON (AWP International) - Tiefrote Kurstafeln in New York und Tokio haben die europäischen Börsen am Donnerstag deutlich unter Druck gesetzt. In den ersten Handelsminuten fiel der EuroSTOXX 50 um 2,75 Prozent auf 2.232,28 Punkte. Der Londoner FTSE 100 verlor 2,14 Prozent auf 3.920,04 Punkte, und der französische CAC-40-Index verzeichnete Verluste von 2,56 Prozent auf 3.008,85 Zähler.
An der Wall Street war der Dow-Jones-Index am Mittwoch um 5,07 Prozent auf 7.997,28 Punkte eingebrochen und hatte damit erstmals seit fünfeinhalb Jahren unter der Marke von 8.000 Zählern geschlossen. Neben der anhaltenden Nervosität über das Schicksal der grossen Automobilkonzerne hätten auch aktuelle Konjunkturdaten die Stimmung belastet, sagten Marktteilnehmer. Der Future auf den US-Leitindex stand am Morgen 270 Punkte unter seinem Niveau zum europäischen Börsenschluss am Vortag. Der Nikkei-225-Index ging mit einem Minus von 6,89 Prozent aus dem Handel. Für Bewegung dürften am Nachmittag US-Konjunkturdaten wie der Philadelphia Fed Index und die Frühindikatoren sorgen. Auf Unternehmensseite gab es Zahlen von Air France-KLM und Ahold.
Air France-KLM erlitten Kursverluste von 6,12 Prozent auf 9,435 Euro. Die Fluggesellschaft durchfliegt zwar die derzeitige Krise nach eigenen Angaben mit höheren Betriebsgewinnen als die europäische Konkurrenz. Wegen der hohen Treibstoffpreise und der Marktabschwächung brach das Betriebsergebnis im zweiten Geschäftsquartal (bis 30. September) allerdings um 44,1 Prozent auf 405 Millionen Euro ein.
Ahold legten dagegen um 5,25 Prozent auf 8,42 Euro zu. Der niederländische Einzelhändler hat nach einem operativen Ergebnisanstieg im dritten Quartal seinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt./FX/RX/gl/la