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  • Agenturmeldung

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    Markt und Börse: 20. August 2008, 10:17,  AWP

    AKTIEN EUROPA/Eröffnung: Gut behauptet (AF)

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    PARIS/LONDON (AWP International) - Die meisten europäischen Aktienmärkte haben sich am Mittwochvormittag gut behauptet. Unterstützung kam vor allem von positiven Markttendenzen aus Übersee. Der EuroSTOXX 50 gewann zuletzt 0,46 Prozent auf 3.294,97 Zähler. Der STOXX 50 stieg um 0,42 Prozent auf 2.847,16 Zähler. Der französische CAC-40-Index stieg um 0,68 Prozent auf 4.362,12 Punkte. Der Londoner FTSE 100 gewann 0,85 Prozent auf 5.365,80 Punkte.

    An die Spitze des EuroSTOXX 50 stiegen die Titel von TOTAL mit plus 2,32 Prozent auf 48,93 Euro. Händler verwiesen auf den erneuten Anstieg der Ölpreise. Sie legten infolge des wieder schwächeren US-Dollar zu. Tullow Oil stiegen in London mit plus 6,77 Prozent auf 741,00 Pence an die Index-Spitze. UBS hatte den Titel von "Neutral" auf "Buy" angehoben und das Kursziel von 950 auf 1.050 Pence erhöht.

    ArcelorMittal gewannen 2,25 Prozetn auf 51,38 Euro. Der Stahlkonzern kauft in Brasilien weiter zu. Für insgesamt 810 Millionen US-Dollar übernimmt der weltgrösste Stahlhersteller den Eisenerzförderer London Mining Brasil von dessen in Oslo gelisteten Mutter.

    Die Titel der europäischen Einzelhändler gaben nach. Unilever verloren 0,76 Prozent auf 18,92 Euro. Carrefour fielen um 1,42 Prozent auf 35,43 Euro. Händler verwiesen auf enttäuschende Nachrichten aus dem entsprechenden US-Sektor am Vortag.

    Der Telekomausrüster Ericsson und STMicroelectronics wollen bei der Entwicklung neuer Mobilfunk-Chips zusammenarbeiten. Geplant sei, den Ericsson-Bereich "Mobile Plattformen" mit der STMicro-Tochter ST-NXP zu bündeln, teilte Ericsson am Mittwoch in Stockholm mit. Die fusionierten Geschäftsbereiche kommen mit knapp 8.000 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz von 3,6 Milliarden US-Dollar. Ericsson-Aktien stiegen in Stockholm um 0,76 Prozent auf 66,00 Schwedische Kronen. STMicroelectronics gewannen 1,41 Prozent auf 8,21 Euro.

    Die Telekom Austria legten trotz einer enttäuschenden Zwischenbilanz um 2,31 Prozent auf 13,28 Euro zu. Das Unternehmen hatte im ersten Halbjahr beim Betriebsergebnis ein Minus von 4,9 Prozent auf 389,9 Millionen Euro hinnehmen müssen. Der Umsatz hingegen legte um 7,7 Prozent auf 2,536 Milliarden Euro zu. Analysten hatten das Plus beim Umsatz erwartet, waren aber von einem leicht positiven Betriebsergebnis ausgegangen.

    Ciba stiegen am Tag nach Zahlen um 0,08 Prozent auf 26,54 Franken. ING senkte den Titel von "Hold'auf "Sell", die Citigroup senkte das Ciba-Kursziel von 30 auf 25 Franken. Der Schweizer Spezialitäten- Chemiekonzern hatte tags zuvor nach Vorlage einer enttäuschenden Halbjahresbilanz mitgeteilt, eine Neuausrichtung zu erwägen.

    In London stiegen Michael Page um 2,66 Prozent auf 318,25 Pence. Adecco legten in Zürich um 1,13 Prozent uaf 50,30 Franken zu. Der britische Fachkräftevermittler sträubt sich weiterhin gegen die geplante Übernahme durch Adecco. Der bisher gebotene Preis von 400 britischen Pence je Aktie oder insgesamt knapp 2,7 Milliarden Schweizer Franken ist laut Michael-Page-Chef Steve Ingham zu niedrig./sf/ck