Mittwoch, 07. Januar 2009, 01:59:44 Uhr, NZZ Online
Der Spanier im Halbfinal in Cincinnati gegen den Serben chancenlos
(si/sid) Nach lediglich fünfzehn Minuten führte der entfesselt aufspielende Australian-Open-Sieger Novak Djokovic gegen Rafael Nadal 5:0. Der Spanier fand danach zwar besser ins Spiel, vermochte die Partie aber nicht mehr herumzureissen. Seine beste Chance vergab er im zweiten Satz, als er beim Stand von 4:3 seine einzige Breakmöglichkeit nicht zu nutzen vermochte.
Djokovic strahlte nach dem Überraschungs-Coup. «Niemand ist unschlagbar, aber so wie Rafael Nadal in den letzten Wochen gespielt hat, konnte man nicht erwarten, dass er so bald wieder verlieren würde», sagte der Serbe: «Aber ich habe mich nicht von seiner Serie beeindrucken lassen, sondern mein Ding durchgezogen.»
Novak Djokovic trifft am Sonntagabend Schweizer Zeit im Final auf Andy Murray. Djokovic und Murray standen sich letzte Woche schon in Toronto gegenüber, damals gewann der Schotte in zwei Sätzen.
Wie bei den Männern wird es auch bei den Frauen eine Wachtablösung an der Spitze der Weltrangliste geben: Die Serbin Jelena Jankovic wird am 11. August ihre Landsfrau Ana Ivanovic als Nummer 1 des WTA-Rankings ablösen.
Jankovic verpasste den Sprung auf Platz 1 schon an diesem Montag im Turnier in Montreal wegen einer Niederlage im Viertelfinal gegen die Slowakin Dominika Cibulkova. Schon vor einer Woche hatte sie die Möglichkeit vergeben, die Nummer 1 zu werden. Jankovic verlor im Halbfinal von Los Angeles gegen Dinara Safina. Die 23-jährige Jankovic wird die 18. Nummer 1 seit Einführung der Weltrangliste 1975; Ivanovic führt das Ranking seit ihrem Triumph am French Open (9. Juni) an.
ATP-Masters-Series-Turnier (2,615 Mio. Dollar/Hart). Einzel, letzte Viertelfinals: Rafael Nadal (Sp/2) s. Nicolas Lapentti (Ecu) 7:6 (7:3), 6:1. Novak Djokovic (Ser/3) s. Ernst Gulbis (Lett) 6:3, 6:4. - Halbfinals: Djokovic (3) s. Nadal (2) 6:1, 7:5. Andy Murray (Gb/8) s. Ivo Karlovic (Kro/16) 6:4, 6:4. - Final (Sonntag/21.00 Uhr): Murray (8) - Djokovic (3).
Federer:
Vom Risiko, Terrain zu verlieren
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