Dienstag, 06. Januar 2009, 13:27:14 Uhr, NZZ Online
Nationales Olympisches Komitee Italiens schweigt sich aus über die Dauer
(sid) Riccardo Riccò war nach der vierten Etappe der 95. Tour de France positiv auf EPO getestet und von der Rundfahrt nach zwei Etappensiegen ausgeschlossen worden. Am Mittwoch gab der 24-Jährige zu, gedopt zu haben. Vor der Tour habe er einen Fehler gemacht und die Substanz eingenommen, die bekannt sei. Es sei ein Fehler, den er allein begangen habe.
Das Team Saunier Duval hatte sich nach dem Dopingfall Riccòs von der Tour zurückgezogen. Als Zeuge wurde vom Coni auch Leonardo Piepoli vernommen. Er habe im Hinblick auf die Anhörung nichts Wichtiges zu sagen. Er habe gesagt, was er zu sagen gehabt hätte, nicht mehr und nicht weniger, meinte der Italiener.
Leonardo Piepoli war von Saunier Duval während der Tour entlassen worden, da er gegen den Ethik-Code der Equipe verstossen hatte.
Riccardo Riccò:
Doping gestanden
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