Mittwoch, 07. Januar 2009, 06:06:07 Uhr, NZZ Online
Über 20 Besatzungsmitglieder an Bord
(ap) Das Internationale Meeresbüro(IMB) fing am Dienstagabend einen Notruf auf und alarmierte zwei westliche Marineschiffe, die in der Region patrouillieren. Ein Kriegsschiff sei entsandt worden, um den entführten Tanker abzufangen.
Das malaysische Schiff steuere offenbar somalische Gewässer an, sagte ein Sprecher des IMB. Wahrscheinlich würden die Piraten Lösegeld für die Freilassung der Besatzung fordern.
Die Gewässer vor der somalischen Küste gelten als eine der gefährlichsten Meeresregionen weltweit. Allein im ersten Halbjahr 2008 wurden dort 24 Piratenüberfälle gemeldet. Erst vor knapp zwei Wochen waren zwei deutsche Segler freigekommen, die im Juni verschleppt worden waren.
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