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  • 12. August 2008, 09:31, NZZ Online

    Kontodaten von 17'000 Bankkunden auf CD gefunden

    Kontodaten von 17'000 Bankkunden auf CD gefunden

    Deutsche Verbraucherschützer sehen Zusammenhang mit Betrugsfällen

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    Sensible Bankdaten von rund 17'000 Verbrauchern sind nach einem Bericht der deutschen «Bild»-Zeitung auf einzelnen CD gefunden worden. Der Fund steht offenbar in Zusammenhang mit mehreren Betrugsfällen. Bankkunden wurde ohne ihre Zustimmung Geld vom Konto abgebucht.

    (ap) Wie das Blatt unter Berufung auf die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein schreibt, wurden die Daten von einer Firma in Nordrhein-Westfalen an andere Unternehmen verkauft. Sie könnten den Verbraucherschützern zufolge in Zusammenhang mit Betrugsfällen der vergangenen Tage stehen. Auf den CD seien Namen, Geburtstage, Adressen, Telefonnummern und Kontonummern gespeichert gewesen.

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    So hätten zuletzt unter anderem als Lottogesellschaften getarnte Firmen über Call Center Tausende Verbraucher angerufen und in mehreren Fällen ohne Einzugserlaubnis Geld von deren Konten abgebucht, schreibt «Bild» weiter. In allen Fällen hätten die Verbraucher zuvor ausdrücklich erklärt, keine Leistungen in Anspruch nehmen zu wollen, sagte der Sprecher des Verbands dem Blatt zufolge. Dennoch seien Beträge von rund 50 Euro monatlich abgebucht worden.

    Der Verband warnte vor weiteren Missbrauchsfällen und rief die Bundesbürger auf, ihre Kontoauszüge genau zu prüfen. Der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz (ULD) in Schleswig-Holstein sprach laut «Bild» von einem «Riesen-Skandal». Der Verkauf von Datensätzen, auf denen sowohl Namen als auch Kontendaten gespeichert seien, habe «eine völlig neue Qualität». Wie die Zeitung weiter schreibt, hat die ULD zudem die zuständige Staatsanwaltschaft Mönchengladbach eingeschaltet.

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