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  • 20. August 2008, 10:43, NZZ Online

    Syrien wappnet sich gegen US-Raketenschild

    Syrien wappnet sich gegen US-Raketenschild

    Damaskus und Moskau vertiefen militärische Zusammenarbeit

    Russische Abwehrrakete des Typs Iskander (Archivaufnahme). Russische Abwehrrakete des Typs Iskander (Archivaufnahme). (Bild: Wikimedia)
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    Syrien ist bereit, russische Raketen als Reaktion auf das in Mitteleuropa geplante amerikanische Raketenabwehrsystem zu stationieren. Dies sagte der syrische Präsident Assad am Mittwoch vor seinem Besuch in Moskau.

    (sda/dpa) Heute steht in Warschau die Unterzeichnung eines Abkommens zur Stationierung von amerikanischen Abwehrraketen in Polen an. Dazu will die amerikanische Aussenministerin Condoleezza Rice und ihr polnischer Kollege Radoslaw Sikorski in der Hauptstadt zusammenkommen.

    Moskau droht Warschau

    Neben der Stationierung von Abwehrraketen in Polen planen die USA den Bau einer Radaranlage in Tschechien. Russland fühlt sich von den Massnahmen bedroht. Die russische Militärführung hatte Warschau bereits gedroht, Polen mache sich damit «selbst zum Ziel».

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    Russische Bomber nach Kuba?

    Russland erwägt als Antwort auf das amerikanische System die Verlegung von Kampfjets und Raketen nach Weissrussland. Militärexperten in Moskau brachten zudem eine Verlegung von Bombern nach Kuba ins Spiel.

    Die Vertiefung der militärischen Zusammenarbeit zwischen Russland und Syrien gilt als ein Hauptthema des Besuchs Assads in Moskau. Syrien sei bereit, mit Moskau an der Sicherheit Russlands zusammenzuarbeiten, sagte er der russischen Zeitung «Kommersant» vom Mittwoch. Denkbar sei etwa die Stationierung russischer Abwehrraketensysteme vom Typ Iskander.

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